Symptome behandeln mit der TCM

Durch die ganzheitlichen Therapien der Traditionellen Chinesischen Medizin werden nicht nur die Symptome, sondern auch deren Ursachen behandelt. Die chinesische Medizin wird eingesetzt bei Erkrankungen und Syndromen aus dem gesamten Bereich der Medizin sowohl auf physischer als auch auf psychischer Ebene. Behandelt werden Menschen in allen Altersstufen, von den Jüngsten/bis zu den Ältesten. Ein wichtiges Thema der TCM ist neben der Behandlung bereits bestehender Erkrankungen die Prävention und Gesundheitserhaltung. Ein Behandlungskonzept wird nach einer ausführlichen Anamnese sowie einer körperlichen Untersuchung nach den Regeln und Prinzipien der TCM individuell erstellt.

TCM bei Angststörungen

Je nach Ursache der Angststörung kommen Akupunktur in Kombination mit Moxibustion,

Elektro-Akupunktur oder Tuina-Massage zur Anwendung. Auch die Kräutertherapie - die

Behandlung mit einer Mischung aus mehreren Kräutern - gilt hier als wichtiger Bestandteil

der Behandlung.

 

TCM bei Augenerkrankungen

ir behandeln Augenkrankheiten wie Makuladegeneration, pathologische Myopie, Glaukom (Grüner Star) mit Akupunktur, Mikrosystem-Augenakupunktur, Schädelakupunktur, Kräutermischungen und Bauchnabeltherapie. 

TCM bei Bluthochdruck

Nach eingehender Diagnose werden die Ursachen des Bluthochdrucks mit Akupunktur

behandelt, und durch Kräuter der TCM unterstüzt.

Damit lässt sich der Bluthochdruck normalerweise gut senken. Gegen Ende der Behandlung stabilisiert sich der Blutdruck entweder im Normalbereich oder lässt sich durch die Einnahme einer minimalen Menge Kräuter regulieren.


TCM bei Depressionen / Burnout

Je nach Art der Depression kommen Akupunktur, Tuina-Massage, Moxibustion und vor allem die Kräutertherapie zur Anwendung. Insgesamt 130 wirksame Akupunkturpunkte

gegen Depressionen sind bis heute in der Literatur dokumentiert. Erwähnenswert sind auch Kräutermischungen, die bei Patienten mit Burnout oder Depressionen

gute Wirkungen gezeigt haben.

TCM bei Frauenbeschwerden

Von Menstruationsbeschwerden, PMS und 

Wechseljahresbeschwerden bis hin zu Vaginalinfektionen, Zysten, Myomen, PCOS

(Polyzystisches Ovarialsyndrom) und Endometriose kann die Traditionelle Chinesische

Medizin Heilung oder Linderung bringen, die frei von jeglichen Nebenwirkungen ist. Neben

der Akupunktur und Kräutertherapie zur inneren wie auch äusseren Anwendung, wird oft

auch Elektro-Akupunktur und/oder Moxibustion eingesetzt.

TCM bei Fertilität / Geburtshilfe

Es gibt zunehmend positive Studienberichte zur Anwendung der TCM bei unerfülltem Kinderwunsch, insbesondere hinsichtlich der Erhöhung der Fruchtbarkeit und der Verbesserung der Spermienqualität. Ausserdem ist die TCM eine wertvolle

Unterstützung zur schulmedizinischen Behandlungen mit künstlicher Befruchtung (IVF) und der Spermieninjektion in die Eizelle (ICSI). Akupunktur und Kräuter können vielseitig eingesetzt werden, so zum Beispiel bei Schwangerschaftsbeschwerden (Übelkeit),

Geburtsvorbereitung, Karpaltunelsyndrom, Ödemen, Hämorrhoiden, vorzeitige

Wehentätigkeit, Schlafstörungen, Steisslage, Regeneration nach der Geburt, postpartale

Depression (PPD), Milchstau, mangelnde Milchbildung und Mastitis.


TCM bei Hautkrankheiten

Aus Sicht der TCM entstehen Hautkrankheiten durch das Eindringen von äusseren

Faktoren wie Wind, Hitze, Feuchtigkeit, Trockenheit oder Gifte. Auch innere Disharmonien,

zum Beispiel Qi- und Blut-Stagnation oder Yin-Mangel, können Hautkrankheiten

verursachen. Wir untersuchen die Symptome auf der Haut sorgfältig. Je nach Ursache des

Hautproblems behandeln wir in der TCM z.B. Haarausfall, Ekzem, Psoriasis, Neurodermitis,

Trockene Haut, Acne Vulgaris, Fettige Haut und Gürtelrose mit chinesischen Arzneimitteln,

Akupunktur, Wärmeanwendungen oder Schröpfen. Manchmal werden Cremes und Tinkturen

zur äusseren Anwendung verschrieben.

TCM bei Heuschnupfen

Akupunktur kann Heuschnupfen-Beschwerden lindern. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin ist die häufigste Ursache für Heuschnupfen eine Schwächung des Immunsystems durch die Schwächung des Funktionskreises der Lunge.
TCM-Spezialisten behandeln Allergien, indem sie die pathogenen Faktoren Wind und Hitze vertreiben, Blockaden auflösen und das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht bringen. Dazu müssen sie den Fluss der Lebensenergie Qi regulieren. Sie suchen die entsprechende Leitbahn im Körper, den sogenannten Meridian, und setzen Nadeln an immunaktivierende Punkte. Ein zusätzliches Schröpfen hilft dabei, Wind, Feuchtigkeit oder Hitze zu vertreiben.

 

TCM bei Migräne / Kopfschmerzen

Während der Behandlung werden Akupunktur in Kombination mit Kräutern, oder

Tuina-Massage eingesetzt. Eine Umstellung der Ernährung kann als Behandlung zusätzlich

empfohlen werden. Bei Ursachen von psychischen oder emotionalen Problemen muss deren Auslöser gefunden werden. Die Anzahl der Behandlungen richtet sich nach dem Krankheitsbild und dem Befinden des Patienten nach den Applikationen. Man kann davon ausgehen, dass die Anzahl der Behandlungen mit der Schwere der Symptome und der Dauer, während der der Patient an Migräne litt, zunimmt. Viele Patienten verspüren nach wenigen Behandlungen eine deutliche Besserung.


TCM bei Müdigkeit

Patienten, die überängstlich sind, mit Schlaflosigkeit und einem Bedürfnis, sich hinzulegen, sich kraftlos, schwindlig oder appetitlos fühlen, leiden typischerweise unter einem Mangel an Qi und Blut im Herzen und der Milz. Eine Behandlung zur Milzstärkung und Qi-Ergänzung wird angewendet.

Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin speichert die Leber Blut und die Nieren vitale

Essenz. Sie bilden gemeinsam den Ursprung der Lebenskraft. Die Essenzen der Leber und

der Nieren fördern und stärken einander. Mangel der einen wird zum Mangel der anderen führen. Somit müssen sie gemeinsam reguliert werden, damit Yin und Yang wieder

 

ausgeglichen werden.

 

TCM bei Nackenschmerzen / Rückenschmerzen

Bei Nackenschmerzen/-verspannungen und Rückenschmerzen/-verspannungen verbessern

wir mit der TCM den Blutkreislauf im Nacken/Rücken, lösen Krampf und Schmerz und mildern den Druck auf die Nervenwurzeln. Bei leichten Schmerzen verspüren viele Patienten bereits nach wenigen Behandlungen eine deutliche Besserung.

Durch die TCM-Behandlung wird die Blockade in verschiedenen Energie-Leitbahnen gelöst

und gesund-fliessende Qi-Energie gefördert. Somit verbessert sich die Energieversorgung

der Sehnen und Bandscheiben.

Die effektivsten Methoden sind die Akupunktur und Schröpfen. Tuina-Massagen und

Kräutermischung können die Behandlung falls nötig ergänzen.

TCM bei Rheuma

Rheumatische Erkrankungen stellen ein sehr komplexes Krankheitsbild dar. Es lassen sich verschiedene Ursachen ermitteln, die zu rheumatischen Erkrankungen führen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die Entstehungsfaktoren und deren genaue Symptomatik bzw. Ausprägung des Schmerzes zu ergründen. Nur so kann eine aussagekräftige Diagnose gestellt und eine erfolgreiche Behandlung des Patienten gewährleistet werden. Die Erstellung des Behandlungsprinzips nach TCM basiert auf der ganzheitlichen Betrachtungsweise der chinesischen Medizin und dem Ergebnis der

Syndromedifferenzierung.


TCM bei Schlafstörungen

Einschlafstörungen, mehrfaches Aufwachen in der Nacht, frühzeitiges Erwachen am Morgen

und Albträume werden für viele zur Qual.

Lang andauernde Schlafstörungen begünstigen die Entstehung Doch das hohe Abhängigkeitspotential stellt die dauerhafte Einnahme solcher Medikamente stark in Frage. Akupunktur, Kräutertherapie, Ohrakupunktur und die Shen Jiu-Therapie erweisen sich als effektive und nebenwirkungsfreie Alternativen zu Schlafmitteln.

 

TCM bei Störung der Sexualität

Die Voraussetzung für eine erfüllte Sexualität ist ein Organismus, der über ausreichend

Lebenskraft und Lebenssaft verfügt. In der chinesischen Medizin bedeutet das: Der Mensch hat eine gesunde Yang- und Yin-Wurzel. Zur Yin-Wurzel gehören die Körpersäfte und das Blut, die für Entspannung, Gelassenheit sowie guten Schlaf sorgen und beim Sex für zärtliche Empfindungen und Sinnlichkeit verantwortlich sind.

TCM bei Suchtentwöhnung

Bei Alkohol-, Nikotinund

anderen Drogenabhängigkeiten hat vor allem die Akupunktur einen beruhigenden Effekt.

In der ersten Phase nach dem Absetzen des Suchtmittels lassen sich besonders starke

körperliche Entzugserscheinungen feststellen. Allerdings soll die Akupunktur, wenn nötig

unterstützt mit Kräutern, nicht nur die körperlichen Symptome lindern, sondern auch einen positiven Effekt auf die Willensstärke hervorrufen. Durch einen Anstieg des

Endorphinspiegels wird die Willensstärke positiv beeinflusst.


TCM bei Tinnitus / Hörsturz / Taubheit

Wichtig beim Auftreten eines Tinnitus ist immer, dass die Therapie so früh wie möglich einsetzt. Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto grösser sind die Chancen auf Heilung oder Linderung. Bei verschiedenen Formen von Tinnitus zeigen die TCM-Therapien oft eine erstaunlich gute Wirksamkeit. Gerade wenn frühere medikamentöse Therapieversuche und Infusionen keine Wirkung zeigten, sind Akupunktur und Heilkräuter wegen ihrer guten Wirksamkeit indiziert. Es kann von Vorteil sein, zusätzlich die

Ohr-Akupunktur einzusetzen. Kommt Stress als Auslöser in Frage, sollte auch diese Ursache behandelt werden, z.B. mit Entspannungsübungen.

TCM bei Verdauungsprobleme

Gute Gesundheit geht vom Darm aus. Somit muss er intensiviert in den Mittelpunkt der Gesundheitsvorsorge gestellt werden. Beschwerden und

Erkrankungen wie Reizdarm, Zöliakie, Verstopfung, Blähungen, chronischer Durchfall, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa behandeln wir mit Akupunktur, kombiniert mit chinesischen Kräutern und Tuina-Massagen. Die Behandlung kann die Magen-/ Darm-Nerven Funktion regulieren und normalisieren. Für einen ausreichenden Therapieerfolg sind meistens 6-10 Sitzungen erforderlich. Chronische und chronisch entzündliche Erkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa benötigen meistens einen längeren Behandlungszeitraum. 

TCM bei urologischen Beschwerden

In der Prävention und Behandlung einer Prostatavergrösserung oder
-entzündung, auch bei Potenproblemen,
 erfreut sich die TOM durch die positiven Behandlungserfolge wachsender Beliebtheit. Sehr oft tragen bei Männern Stress und unausgeglichene Lebensumstände (Schlaf, Ernährung, Exzesse, etc.) zur Erkrankung bei. 

 Die TCM kann in der Männerheilkunde heilend, lindernd oder ergänzend zu

anderen Therapieverfahren angewandt werden.

Jede neunte Frau erkrankt in ihrem Leben mindestens einmal an einer Blasenentzündung. Antibiotika töten nicht nur die krankheitserregenden Bakterien im Körper, sondern auch die nützlichen ab so dass Frauen, die einmal eine Blasenentzündung hatten, dazu neigen, immer wieder unter einer neuen Entzündung zu leiden oder sogar eine chronische Blasenentzündung zu entwickeln.
Ziel der TCM ist es, dem Körper zu helfen, die Entzündung auch ohne Antibiotika ausheilen zu können.


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